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Samstag, 27.08.2022

Christian Bartel

„Ich bin nicht in meinem Alter“

 

Der preisgekrönte Satiriker und Autor wie er leibt und liest!

 

Unter dem hauchdünnen Firnis der Zivilisation brodelt der Irrsinn. Man muss ihn nur herauskitzeln. Und genau das tut Christian Bartel mit seinen pointendichten und urkomischen Geschichten, die mitunter alltäglich beginnen, um dann unvermutet gen Wahnsinn abzubiegen, bis sie in seltsam vertrauten, aber dennoch fremden Paralleluniversen enden, in denen sich Cheerleader mit Tourette-Syndrom und Freunde aus Wurst beim Kapitänsdinner der Niedlichkeit begegnen. Christian Bartel war 2005 Einzelvizemeister im Poetry Slam, Herausgeber der Zeitschrift „Exot“ und Erfinder der „Bürgelmaschine“. Am wohlsten aber fühlt er sich als Erzähler. Nicht zu unrecht, wie sogar Hans Mentz (Titanic, Humorkritik) befindet: „Er formuliert erstens gut, ist zweitens glaubwürdig und drittens fast ein Weiser“.

2005 Deutscher Vizemeister bei den deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften in Leipzig

2014 DAAD Writer in Residence an den Universitäten Edinburgh, St. Andrews und Newcastle. Link zu einem kurzen Interview

2018 Ben Witter Preis

 

https://christianbartel.jimdofree.com/

 
 
Eine Veranstaltung im Rahmen des Sonderprogramms „Aufgeschlagen!“
des Landes Nordrhein-Westfalen
 
 
 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 

 

Samstag, 03.09.2022

wenn VERTRAUTES UMFÄLLT

Lyrischer Abend mit Musikbegleitung

Kontrabassist Christian Hinz trifft auf Lyriker Robert Sukrow. Ein musischer Flug, vorbei an Regenrinnen, unter Brücken, neben Flüsse, mitten ins Herz.

 

Foto: Peter Tümmers
 
 
Christian Hinz ist ein deutscher Kontrabassist, Komponist und Multiinstrumentalist. Er lebt in Köln und war nach klassischer Ausbildung auf dem Kontrabass, Schüler des französischen Virtuosen François Rabbath, der ihn in seiner „Nouvelle Technique de la Contrebasse“ unterrichtete. Auf dem Kontrabass spielt er in einer eigens von ihm eingeführten Quint-/Quartstimmung, welche dem Instrument einen größeren Tonumfang und neue Ausdrucksmöglichkeiten verleiht. Christian Hinz beschäftigt sich mit verschiedenen Spielweisen. So musiziert er gleichermaßen mit französischem wie deutschem Bogen und praktiziert Gitarrentechniken auf dem Kontrabass. Sein Repertoire besteht überwiegend aus Eigenkompositionen und eigenen Arrangements moderner Komponisten, mit unterschiedlichen musikalischen Einflüssen aus verschiedenen Kulturen. Unorthodoxe Spieltechniken und neue experimentelle Klänge dienen stets melodischen und rhythmischen Strukturen.
 
 
 
 

Robert Sukrow  ist Mitbegründer des „Überhaupt“ und schreibt seit über 20 Jahren humoristisch-anekdotische Kurzgeschichten und lautmalerisch-wortverspielte Gedichte. Er holt sich seine Inspiration aus alltäglichen Situationen, bei Taxifahrten, in seinen Träumen oder während seiner Fabrikarbeit. 

 
 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


Samstag, 10.09.2022

Jadea Kelly & Ryan O’Reilly

 

https://www.darthjadea.com/epk

 

Foto: Gezett Fotostudio

Jadea Kelly:

Von CBC als „eines der glänzenden Juwelen in der Krone der kanadischen Songwriter“ beschrieben, verbringt Jadea Kelly ihre Zeit mit Schreiben und lebt zwischen Toronto und Los Angeles CA. 2016 wurde sie bei den Canadian Folk Music Awards für ihre herzliche Veröffentlichung „Love & Lust“ als „Contemporary Singer of the Year“ ausgezeichnet. Die vorgestellte Single „Beauty“ wurde im Lifetime Network-Feature „No One Would Tell“ und im Terry Fox Tribute der CBC Rio Paralympics 2017 platziert.

Im Mai 2019 veröffentlichte Jadea „MWI“. MWI ist der offizielle Soundtrack für „Met While Incarcerated the Film“, der auf dem Documentary Channel ausgestrahlt wurde. Die EP erhielt bei den Hollywood Independent Documentary Awards die Auszeichnung „Best Score & Music“ und gewann über 1 Million Streams durch die vorgestellten Singles „Bad Like Me“ und „Make Peace With It“.

Nach einer Pandemiepause kehrt Jadea Kelly 2022 mit ihrem lang erwarteten vierten Studioalbum triumphal zurück. Es trägt den Titel „Roses“ und soll am 4. März 2022 erscheinen (Darth Jadea Music / Tonetree). Das Album wurde von einer Reihe von Künstlern produziert, darunter Aaron Goldstein (Matt Mays / Daniel Romano), Joel Schwartz (Dionne Taylor), Rich Jacques (Lisa Loeb) und Joe Moralez (Skyler Day) . Die ersten Singles „Driveway“, „Any Old Boat“, „Happy“ und „When I Fly“ haben beeindruckende Spotify/Apple Music/Amazon Music Editorial Playlists sowie Frontcover-Features auf „Folk and Friends“ (Spotify) verdient. und ‚Fresh Folk Acoustic‘ (Amazon Music). Anhäufung von über 2 Millionen Streams. Jadea war auch in BBC Scotland ‚Another Country‘ mit Ricky Ross zu sehen.

 

Ryan O’Reilly:

Ryan O’Reilly, aus Southampton, England, ist ein Songwriter, dessen irische Abstammung und englische Erziehung sich zu einem leidenschaftlichen Geschichtenerzähler verbinden, dessen dunkler Humor tief in das Gewebe seiner erschütternd ehrlichen Texte eingenäht ist. Ryan folgte einem einzigartigen, mäandernden Pfad auf seiner musikalischen Reise, die damit begann, als Teenager bei Open-Mic-Nights in Toronto aufzutreten, um dann als Straßenmusiker in London zu arbeiten. Dies wurde schnell populär genug, um von Fans gebuchte Europatourneen zu inspirieren und die Zeit im Studio mit dem Geld zu bezahlen, das er als Straßenmusiker verdiente, wenn er nicht gerade auf der Portobello Road vor der Polizei weglief. Er erzeugt eine Spannung zwischen Melancholie und Trotz, während er einen wirbelnden Unterstrom einer wehmütigen und verdrehten Weltsicht besitzt, die sich in der Schadenfreude, die Ryan bei seinen Liveshows entfesselt, und in der Poesie seiner Platten manifestiert; in Rezensionen ist oft von Tränen des Lachens und der Traurigkeit gleichermaßen die Rede. Ryan tourte in den letzten Jahren ausgiebig durch Europa, unterstützte Lissie, King Charles, Arkells, Matthew & The Atlas, The Rural Alberta Advantage und spielte Headliner-Shows mit seiner Band in Deutschland, Schweden und Großbritannien. Das Debütalbum „The Northern Line“ mit den Singles „The One“, „November“ und „Sometimes Things Just Happen“ stieg in die deutschen Airplay-Charts ein.

 

https://youtu.be/JqDzUO0umx0

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


Samstag, 17.09.2022

Sean Taylor (London)

 

 

Sean Taylor’s unique songwriting fuses blues, Americana, folk, roots, spoken word and social commentary. Over the last twenty years he has toured the world and released eleven albums. The Sean Taylor sound is a late-night cocktail of Tom Waits and Jack Kerouac; With voice that is a cross between John Martyn and Van Morrison and a guitar style that sounds like an acoustic Stevie Ray Vaughan jamming with JJ Cale … His live shows feature world class songwriting with stories from the road.

Promoting his new album ‘Lockdown’ Sean Taylor is one of the most exciting and hard working names on the international roots and blues circuit.  
Sean tours the world and records his albums in Austin, Texas with producer Mark Hallman.

 „Sean Taylor is a wonderfully talented modern troubadour whose sincere, thoughtful songs pull you in. I’ve had the pleasure of sharing the stage with him. He swings. Check him out!“ Eric Bibb

“Sean Taylor’s work just gets classier … His talent might yet puncture the mainstream‘  Classic Rock 8/10

 “A fine young musician, songwriter and great geezer. I have nothing but admiration for the dedication to his craft.‘ Danny Thompson

https://www.youtube.com/watch?v=kLd_1GLiDHI&t=24s

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 


Samstag, 01.10.2022

Simon Kempston (Edinburgh, Schottland)

 

 

Simon Kempston ist „einer der besten Singer-Songwriter Schottlands“ (The Herald), ein Komponist und führender Akustik-Fingerstyle-Gitarrist aus Edinburgh. Sein wunderschön gearbeitetes Material zeigt seine unverwechselbare, komplizierte Fingerstyle-Gitarrenarbeit und seinen sanft nuancierten, überzeugenden Tenor-Gesang.

Simon ist weltweit in 35 Ländern aufgetreten, Tendenz steigend. Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt international getourt ist, hat er unzählige Erfahrungen mit großen Festivals, Fernseh- und Radioauftritten, während seine gefeierten Live-Auftritte intensiv, leidenschaftlich und unübersehbar sind.

https://www.youtube.com/watch?v=8dISyU-yexk

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 


Samstag, 15.10.2022

Rudy Radu (Essen)

 

 

Er besingt die Hauptstraße, das Aquarium, den Mann mit dem Buckel, die Liebe der Pinguine, das rege Tun der Menschen und die mächtige Kunststoffindustrie. Am Ende sind alle frei und voller Liebe.

Stilistisch ist er einzuordnen in Rock, Pop, Indie, Shoegaze ein Songwriter durch und durch.

https://vimeo.com/666258548?embedded=true&source=video_title&owner=57365487

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 


Samstag, 29.10.2022

Daniel Benyamin & Zar Monta Cola

 

Foto: Lena Mielke

„Ob solo, mit seinen Bands SEA + AIR und Jumbo Jet, als Drummer der San Franciscoer Noise Legende Toiling Midgets oder Bassist von The Strokes-Produzent Gordon Raphael aus Seattle – Daniel Benyamin hat viele musikalische Identitäten und wechselt seine Stile wie andere ihre Socken. Kein Wunder – denn die Sehnsucht nach Verbindung verschiedenster Musik-Genres und Bausteine verfolgt den Musiker schon seit Kindertagen. J. S. Bach, der aus dem elterlichen Wohnzimmer dröhnte, hielt da genauso Einzug in die musikalische Sozialisation und Verehrung, wie obskure Wave-Bands, deren Platten er heimlich kaufte, da Rock-Musik zuhause verboten war. Dieser Mix aus Rebellion und Liebe verknüpfte er in den großen, disharmonischen Liedern seiner ersten Punk-Band, um sich etwas später einen Ruf als Komponist von einzigartigen, intelligenten Popsongs zu machen und mit zahlreichen Projekten auf Tour zu verdienen. So hat er seither über 2000 Konzerte in 35 Ländern gespielt; ist mit unterschiedlichsten Künstler*innen wie Sufjan StevensWhitney Houston oder José González getourt; und wagt nach zigtausend verkauften Alben, über 400 geschriebene Songs, sowie Filmsoundtracks von arte über Tatort bis ZDF Montagsfilm und ein Top 50 Album später einen Neustart als Solokünstler.

Back to the start also – doch Daniel Benyamin verarbeitete diese Neuerfindung, die durch den Lockdown 2020 eine neue Dimension bekam, indem er sich gleich sein ganz eigenes Genre ausdachte: Naive Music. Dieses füllt er dann im Februar 2022 mit Leben und Klang, in Form seines Debütalbums Eral Fun – den ersten Vorboten gibt es heute mit Digital Lovers (…)! Hier vermischt sich die Pop-Sensibilität von SEA + Air mit der Energie seiner Band Jumbo Jet. Aber vor allem öffnet er ein komplett neues Kapitel mit dem Missbrauch von Old School-Keyboardklängen, atmosphärischen Gitarren, futuristischem Schlagzeugspiel und der Neuerfindung seines Gesangs. Digital Lovers ist einer der eingängigsten und seltsamsten Songs, der nie aus den 80ern kam.“

(Bedroomdisco)

 

Wacher Independent, als läge die Zukunft in den 80ern. Wave ohne Blei, Pop ohne Lametta, die feinste Fahrt geradeaus, ab durch die Mitte, alles im Gepäck.
 
 
 
 
 
 
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
 
Eintritt: 10 €
 
 
 

Samstag, 05.11.2022

Gee and the Plastic Strings

 

Foto: Alexander Hügel

„Die unendliche Schleife ist in der Welt der Computer ein unerwünschtes Ding: Ein Programmteil wird immer wieder ausgeführt, ohne Möglichkeit zum Ausbruch. In der Welt von Gee And The Plastic Strings ist Raimund Gitsels seine eigene, lebende Escape-Taste, die bestimmt, wann die Schleifen enden oder neu beginnen. Das einzige Instrument ist die Violine, ab und zu von Gesang unterstützt. Eine Batterie von Loop- und Effekt-Pedalen macht aus einer Geige ganz viele: Gestrichen, gezupft oder geklopft. Dabei ist das Prinzip live: Auf der Bühne tanzt Gitsels förmlich auf den Pedalen herum, um aus unterschiedlichen Geigenklängen ausgesprochen komplexe Arrangements zu formen.

Im Studio arbeitet er ähnlich: Auf dem Debutalbum „Childish Behaviour In Adult Relationships“ sind die Songs so zu hören, wie sie live gespielt werden, auch wenn man das angesichts der Fülle der Spuren und Sounds kaum glauben mag. Gitsels geht dabei zum Teil weit über das hinaus, was zum Beispiel Violin-Loop-Kollege Owen Pallett oder Matt Elliott live auf der Gitarre vorgemacht haben: Linien werden nicht nur übereinander gelegt, sondern regelrecht ineinander verschachtelt. Dass das Ergebnis nicht nur etwas für verkopfte Musik-Nerds, sondern bisweilen schon fast Pop ist, dürfte Gitsels langjähriger Bühnenerfahrung in diversen Rock- und Avantgardeformationen zu verdanken sein. Am Ende steht: Die Schönheit der Schleife.“
(Wolfram Götz)

https://www.youtube.com/watch?v=UIW49HgiEcE

http://www.geeandtheplasticstrings.de/index.html

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 


Samstag, 12.11.2022

SixTurnsNine

 

Foto: Anja Valpiani

 

Strahlend hell und gespenstisch düster, nahbar warm und kühl distanziert, zerbrechlich und felsenfest, klar und mehrdeutig, tröstlich und verstörend, kantig und geschmeidig, einfach und vielschichtig. Die Musik von SixTurnNine ist ein Schmelztiegel der (scheinbaren) Gegensätze. Im Ohr ebenso wie vor dem geistigen Auge bleibt alles eine Frage der Perspektive, die immer davon abhängt, in welchem Mindset sich der Hörer befindet.

Der Sound

Dabei halten SixTurnsNine die Zutatenliste für ihren ureigenen Sound-Cocktail bewusst kurz: Meist aufreizend langsame Beats und Drumloops, die an die kurze goldene Ära des Trip-Hop erinnern, unterlegen oft stoisch repetitive Basslinien und Vintage-Keyboards. Zusätzliche Spannung bringen dezente Industrial-Störfeuer und wohl temperierte Dark-Ambient-Soundcollagen. All das lässt stets genug Raum für die bluesig tiefe wie ausdrucksstarken Stimme von Anja Valpiani. So trifft Pathos aus der Proto-Goth-Zeit auf urwüchsige Post-Punk-Power und Hippie-Vibes.

Die Band

Frontfrau Anja Valpiani, Soundtüftler Lutz Bauer und Basser Philip Akoto gründeten SixTurnsNine 2017 in Düsseldorf. Eine Erklärung für den ungewöhnlichen Ansatz von SixTurnsNine sind die gegensätzlichen musikalischen Hintergründe der drei Musiker (Electronica/Ambient/Industrial/Noise, Death Metal, Psychedelic Blues Rock).

On Stage

Als Liveband sind SixTurnsNine seit 2017 regelmäßig deutschlandweit sowohl in Clubs als auch auf Festivals unterwegs. Clubgigs spielte die Band unter anderem in Augsburg, Berlin, Duisburg, Dresden, Düsseldorf, Stuttgart und Offenbach. Festivalauftritte gab es etwa in Duisburg (Platzhirsch), oder Gelsenkirchen (Querbeet). Dabei teilte das Trio die Bühne mit Bands wie Esben and the Witch, Her Name is Calla, Tiktaalik, LDX#40 oder Figur Lemur. Wie schon für die EP “Spinning Numbers” wird es auch für “Borders” eine Release-Tour geben. Erste Gigs für 2022 sind bereits gebucht.

https://www.youtube.com/watch?v=bQis-ufNrSg

https://sixturnsnine.bandcamp.com/track/bird-2

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


Samstag, 26.11.2022

Caro Line

Foto: Franzi Deege

Elektronic Post-Rock aus München

Caro Line präsentiert ihre Debut-EP „The Phosphorus Account: Pt. 1“, die erst im September 2022 erscheint.

>>It’s this or the train tracks…<<

Was wie eine Drohung aus den Tiefen der Hoffnungslosigkeit, die Cora Line’s debut EP ‚The Phosphorus Account: Pt. 1‘ ziert, klingt, ist mehr eine Erinnerung. Einer Erinnerung daran, dass Sängerin Hannah Louve Benedums Entscheidung, sie selbst zu sein letzlich nicht aus Komplexität sondern aus Notwendigkeit entstanden ist. 

Sicher, man könnte ihre bloße Existenz als einen Akt des Widerstandes sehen. Man könnte die EP „tapfer“ nennen. Sie nennt sie notwendig. Sowohl die EP als auch die Geschichte der Abrechnung auf der sie beruht.

Phosphor ist die Chemikalie, mit der die „Matchgirls“ im frühen 20. Jahrhundert in den Fabriken Streichhölzer herstellten.  Eine Chemikalie, die ihr Gesicht langsam verätzte und ihnen den berühmt, berüchtigten „Phossy Jaw“ gab. Die Mädchen protestierten in den heute als „Matchgirl protests“ bekannten Streiks.

Die Matchgirls? Das sind alle, die marginalisiert wurden und werden. All diejenigen, die die Welt ablehnt, die sich aber weigern die Hand, die sie ausgeteilt bekommen haben nicht zu spielen.

Wer Burial, The Knife und Fever Ray mag, sollte Caro Line nicht verpassen.

Caro Line – Pressure Points

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


Samstag, 03.12.2022

One Eye Open

 

http://oneeyeopen.de/

Akustische Gitarre, Mandoline, Geige und Percussion – viel mehr braucht es nicht, um Musik direkt und unverfälscht erleb- und hörbar zu machen. Die vierköpfige Band ONE EYE OPEN verfolgt genau diesen Ansatz und ist ein Projekt des Singer/Songwriters Majo, aus dessen Feder auch sämtliche Songs und Texte stammen. Majos rauhe, intensive Stimme steht im Mittelpunkt, in seinen Texten erinnert er mit seiner Vorliebe für Sehnsucht und Melancholie an Dylan Thomas, John Steinbeck oder Tom Waits. Manche nennen es Folk-Akustik-Pop, Kritiker vergleichen die Musik zuweilen mit Mumford & Sons oder The Lumineers und loben insbesondere die großartige Atmosphäre der Live-Konzerte. Nach zahlreichen Konzerten 2017 / 2018 in Clubs und Locations in Deutschland, Irland, England;-nach Festivals mit Liam O’Maonlai ( Hothouse Flowers ), Justin Sullivan (New Model Army ), Mike Peters (The Alarm ) erschien nun im Mai 2019 das lang erwartete neue Album der Düsseldorfer Band.

 

https://youtu.be/CRAZo_1r-nU

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


Samstag, 10.12.2022

My Sister Grenadine

 

Foto: Uta Neumann

 

My Sister Grenadine spielt minimalen Folk mit Liebe zum Detail. Ihre Musik ist eine Begegnung mit Klang und Sprache, Nah und Fern, Offenheit und Reduktion. Free Folk, John Cage Pop, radikale Softness.

My Sister Grenadine lebt an verschiedenen Orten. In Gegenden die eigentlich Songs sind. Sie bewegt sich zwischen Stille und Vielfalt, Fläche und Struktur, Geräusch und Melodie. Sie erzählt von schüchternen Vulkanen und heimatlosen Städten, von Neugier und Solidarität, von gekämmten Zähnen und kollidierenden Landschaften.

my sister grenadine are…

Vincenz Kokot: Ukulele, Gitarre, Text, Gesang

(prior members: Frieda Gawenda, Angelina Kartsaki, Felix Koch, Sebastian Kunas, David Lima, Gisbert Schürig)

my sister grenadine is…

…not a sister. It is an open box where everyone puts letters in. Unwritten ones, strange ones. Full of sharp thoughts and nonsense. The box is not a box, though.

It is a steady sound. Mystical mysterious. Never ending, changing. Constantly standing still and always moving. The sound is more like whispering.

Silent words in our ears. About night and day and everything in between. All again and all different again.

This is what we wish to share. With a sister.
With all of them.

 
 

„Tolle Berliner Entdeckung!“ – Rolling Stone

Die ZEIT erklärte es zum “Singer-Songwriter Album des Sommers, ganz ohne Songwriterschmock”.

„My Sister Grenadine ist ein Songwriterprojekt, das durch seine immer leicht und sinnlich klingenden, aber enorm komplex und substanziell gestalteten Stücke gewinnt. Sehr frisch, sehr gekonnt erdacht und sehr, sehr schön.“ – Intro

 

https://youtu.be/k3PP3Qg_0R8

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 8,- EUR

 


Samstag, 14.01.2023

Present Paradox & Guest

 

 

Art-Rock, Ambient-Rock, Electronica, Trip-Hop aus Dortmund

Die Gegenwart ist nicht immer leicht zu durchdringen, sondern zuweilen kryptisch und mysteriös.

Present Paradox erzählt davon. Das Ergebnis ist melancholisch wie tanzbar. Weitläufig und zugleich intim. Abwechslungsreich und doch vertraut. Paradox eben. Mal mit Verstärkung, mal Solo. Ausgerüstet mit Keyboard, Gitarre, Sampler und einem abwechslungsreichen Set, immer bereit auf der Bühne alles zu geben und in den Songs zu versinken.

Hinter Present Paradox verbirgt sich der Dortmunder Songwriter und Medienkünstler David Kleinekottmann. Seit 2013 veröffentlicht er regelmäßig EP’s, die zwischen Art-Rock, Electronica und Ambient oszillieren. Früh begeistert zeigte sich der ehemalige Cocteau-Twins Bassist Simon Raymonde im britischen Radio: „That’s an exciting sound David is making!“*. Und Thoralf Koß, Chefredakteur von Musikreviews.de attestiert Present Paradox ein feines „Gespür für süchtig machende Melodien und lyrische Texte“**. Der Konzertkritiker Captain’s Dinner schrieb über den letzten Auftritt kurz vor Ausbruch der Pandemie 2020: „Ein Projekt, das zweifelsohne über internationale Klasse verfügt und definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient hat“***

*Simon Raymond auf AmazingRadio – 2013
**Musikreviews – The Rhythm Of Spring Review – 2019
*** Captain Diner auf Facebook – 2020

https://www.youtube.com/watch?v=BV4xz4x2xVc

https://www.youtube.com/watch?v=vVBQ7y-N8Qw

 

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr

Eintritt: 10,- EUR

 


(Angaben ohne Gewähr)